Zwerghamster

Allgemeines zur Haltung
 
Während der „klassische Goldhamster“ zu den so genannten Mittelhamstern zählt und seit 1930 in menschlicher Obhut gepflegt und vermehrt wird, gibt es seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch neuere Heimtiere – die verschiedenen Zwerghamsterarten. Sie sind ebenfalls Säuger und Nagetiere, bleiben aber mit ca. 7 – 13 cm Körperlänge sehr klein.
 
Man unterscheidet zunächst grob die beiden Gattungen der (relativ) langschwänzigen Zwerghamster (Cricetulus) und der kurzschwänzigen Zwerghamster (Phodopus).
 
Zur ersten Gruppe gehört der Chinesische Zwergoder Streifenhamster (Cricetulus griseus) mit einem Schwänzchen von etwa 2,5 cm Länge (also beileibe kein Mäuseschwanzformat, aber für einen Hamster doch überraschend lang) bei 10 – 13 cm Körperlänge.
 
Zur zweiten, ganz kurzschwänzigen Gruppe gehört der Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus campbelli). Er misst etwa 10 cm und 1 cm für das Schwänzchen kommt hinzu. Der kleinste Vertreter ist der Roborowski-Zwerghamster (Phodopus roborowskii) mit nur 7 – 9 cm Körper- und 1 cm Schwanzlänge. Da sie alle ursprünglich aus Steppenregionen Asiens kommen (China, Mongolei, Mandschurei, Kasachstan Roborowski bis zu den sibirischen Grenzgebieten) ist eine trockene Haltung angezeigt. Nasse Stellen im Zwerghamsterheim sowie zu feuchte Luft vertragen Zwerghamster nicht. Ansonsten sind sie ideale Heimtiere für Tierfreunde aller Altersklassen mit nicht so viel Platz. Da Zwerghamster bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden sowie nachts aktiv sind, kann auch der berufstätige Mensch diese Tiere halten. 
 
Zwerghamster - Gruppen- oder Einzeltiere 
 
Vor einigen Jahren war man sich einig, dass man Zwerghamster in Gruppen halten sollte. Anfangs lief das ganz gut, leider musste man mit der Zeit feststellen, dass Zwerghamster, die als Paar oder in der Gruppe gehalten werden, ohne Vorwarnung beißen und sich große Verletzungen zufügen können. Aus diesem Grund sollten Sie den Zwerghamster einzeln halten.
 
Der Standort für das eng und quer verdrahtete Heim oder ein Terrarium mit tiefem Streu zum Buddeln sollte zwar hell und warm sein, jedoch nicht in der Nähe von Heizkörpern liegen oder durch Sonneneinstrahlung zu extremen Aufwärmungen neigen. Dass die Tiere keinerlei Zugluft vertragen und davon ernsthaft erkranken können, bedarf wohl kaum besonderer Erwähnung. Zur besseren Beobachtung und um den Tieren unnötigen Stress zu ersparen, sollte das Heim nicht auf dem Boden, sondern besser erhöht auf einem Tisch, Regal oder Schränkchen stehen. Genügend Abstand zu Radio- oder Fernsehgeräten sollte wegen des empfindlichen Gehörs der Zwerghamster absolut eingehalten werden. Ein Freilauf in der Wohnung ohne Ihre aufmerksame Beobachtung birgt vielerlei Gefahren!
 
Da sich die Tiere die meiste Zeit des Tages in ihrem Heim aufhalten, sollte es nicht nur geräumig, sondern auch sinnvoll ausgestattet sein. Mit Ästen, Röhren und Sitzbrettern sollte eine dreidimensionale, also mehrgeschossige Einrichtung geschaffen werden, obwohl Hamster nicht so viel klettern wie Mäuse. Sie brauchen auch eine Freifläche ohne Dekorationsmaterial zum „Rennen“. Futternapf, Trinkröhrchen und natürlich wenigstens eine Schlafhöhle pro Tier, mit etwas zookauf- Heu oder -Stroh ausgepolstert, sollten nicht fehlen. Der weiteren Ausstattung mit Laufrad, Seilen, Spielsachen und Leitern sind keine Grenzen gesetzt.
 
Zum Transport nach dem Kauf oder auch zu späteren Gelegenheiten eignen sich besonders gut transparente Plastik-Transportbehälter mit ausreichend Luftschlitzen. Bei winterlichen Temperaturen sollten Sie den Transportbehälter zusätzlich noch mit einem Handtuch o. ä. isolieren, um das Tier vor Kälte oder Zugluft zu schützen. 
 
Die Richtige Ernährung 
 
Während der „klassische Goldhamster“ zu den so genannten Mittelhamstern zählt und seit 1930 in menschlicher Obhut gepflegt und vermehrt wird, gibt es seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch neuere Heimtiere – die verschiedenen Zwerghamsterarten. Sie sind ebenfalls Säuger und Nagetiere, bleiben aber mit ca. 7 – 13 cm Körperlänge sehr klein.
 
Man unterscheidet zunächst grob die beiden Gattungen der (relativ) langschwänzigen Zwerghamster (Cricetulus) und der kurzschwänzigen Zwerghamster (Phodopus).
 
Zur ersten Gruppe gehört der Chinesische Zwergoder Streifenhamster (Cricetulus griseus) mit einem Schwänzchen von etwa 2,5 cm Länge (also beileibe kein Mäuseschwanzformat, aber für einen Hamster doch überraschend lang) bei 10 – 13 cm Körperlänge.
 
Zur zweiten, ganz kurzschwänzigen Gruppe gehört der Dsungarische Zwerghamster (Phodopus sungorus campbelli). Er misst etwa 10 cm und 1 cm für das Schwänzchen kommt hinzu. Der kleinste Vertreter ist der Roborowski-Zwerghamster (Phodopus roborowskii) mit nur 7 – 9 cm Körper- und 1 cm Schwanzlänge. Da sie alle ursprünglich aus Steppenregionen Asiens kommen (China, Mongolei, Mandschurei, Kasachstan Roborowski bis zu den sibirischen Grenzgebieten) ist eine trockene Haltung angezeigt. Nasse Stellen im Zwerghamsterheim sowie zu feuchte Luft vertragen Zwerghamster nicht. Ansonsten sind sie ideale Heimtiere für Tierfreunde aller Altersklassen mit nicht so viel Platz. Da Zwerghamster bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden sowie nachts aktiv sind, kann auch der berufstätige Mensch diese Tiere halten.
 


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